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Welche Bau-Befestigungselemente eignen sich für Hochleistungsprojekte?

2026-01-14 15:29:33
Welche Bau-Befestigungselemente eignen sich für Hochleistungsprojekte?

Festigkeitsanforderungen für Befestigungselemente in Hochleistungsanwendungen

Zug-, Scher- und Ausziehfestigkeit im Hinblick auf strukturelle Lasten erklärt

Befestigungselemente für Hochleistungsanwendungen müssen drei kritischen Kräften standhalten:

  • Zugfestigkeit widersteht axialen Zugkräften – wie sie beispielsweise durch hängende Lasten oder Auftriebskräfte in windreichen Gebieten entstehen. Hochfeste Konstruktionsbolzen weisen typischerweise eine Zugfestigkeit von über 150.000 psi (1034 MPa) auf.
  • Scherspannung kompensiert laterale Kräfte, die verbundene Materialien auseinanderschieben könnten, insbesondere bei dynamischer oder seismischer Belastung.
  • Ausreißfestigkeit misst den Widerstand gegen Herausziehen aus Untergründen wie Beton oder Mauerwerk und beeinflusst damit direkt die Verankerungssicherheit.

In Erdbebengebieten verlangen die Bauvorschriften, dass Befestigungselemente mindestens 30 % höhere Herausziehfestigkeit als die berechneten Auslegungslasten aufweisen – um einen Sicherheitspuffer für unvorhergesehene Bodenbewegungen und zyklische Spannungen zu gewährleisten.

ASTM-, ISO- und AISC-Normen zur Leistung schwerer Befestigungselemente

Internationale Normen gewährleisten konsistente Leistung, Materialintegrität und Sicherheitsreserven bei Infrastrukturprojekten:

Standard Schwerpunkt Schlüsselanforderung
ASTM F3125 Hochfeste Konstruktionsbolzen Mindestzugfestigkeit: 120–150 ksi (827–1034 MPa); umfasst die Güteklassen A325, A490 und F1554
ISO 898-1 Metrische Schrauben aus Kohlenstoffstahl und legiertem Stahl Legt mechanische Eigenschaften fest – einschließlich Scherversuch unter Vibration – für Schrauben bis zur Festigkeitsklasse 12.9
AISC 360 & 341 Stahlkonstruktionen Schreibt einen Mindestsicherheitsfaktor von 2,5 gegenüber den maximal erwarteten Lasten vor und legt detaillierte Regeln für duktile, erdbebensichere Verbindungen fest

Diese Normen verlangen eine umfassende Prüfung durch externe Dritte sowie eine nachvollziehbare Materialzertifizierung – insbesondere bei Brücken, Kraftwerken und Hochhäusern, wo ein Versagen der Befestigungselemente zu einem kettenartigen strukturellen Einsturz führen kann.

Wichtigste schwerlastfähige Befestigungselemente für den Bau und ihre Anwendungen

Ankerbolzen und Keilanker für Beton- und Mauerwerkfundamente

Ankerbolzen, einschließlich solcher in J- oder L-Form, werden direkt in frischen Beton eingebettet, um starke, dauerhafte Verbindungen für Elemente wie Tragstützen, Gerüstbasen und Stützkonstruktionen an Gebäudefassaden herzustellen. Keilanker funktionieren hingegen anders: Sie werden in vorgebohrte Löcher nach dem Erhärten des Betons eingesetzt und dehnen sich beim Anziehen aus, wodurch eine gute Zug- und Scherfestigkeit sowohl im erhärteten Beton als auch im vermauerten Mauerwerk erzielt wird. Bei stark porösen Materialien wie Ziegeln oder Kalksandstein-Mauersteinen (CMU) verwenden wir in der Regel Klebeanker. Diese verbinden Gewindestangen mittels Epoxidharz oder spezieller Harze, wodurch die Spannung über einen größeren Bereich verteilt wird und Rissbildung in der Umgebung der Ankerpunkte vermieden wird. Die meisten technischen Spezifikationen verlangen, dass alle diese verschiedenen Ankerarten die ASTM-F1554-Grad-105-Norm erfüllen. Das bedeutet, dass sie mindestens eine Zugfestigkeit von 150 kN (ca. 33.700 Pfund-Kraft) aufweisen müssen und zudem bei Erdbeben eine ausreichende Duktilität zeigen müssen.

Sechskantschrauben und U-Bolzen für Verbindungen zwischen Holz und Stahl sowie Infrastrukturverbindungen

Sechskantsenkkopfschrauben verfügen über grobe, selbstschneidende Gewinde in Kombination mit sechseckigen Köpfen, die direkt in Holz eindringen können, ohne dass Vorbohrungen erforderlich sind. Sie dringen tatsächlich in Stahlplatten innerhalb des Holzes ein und erzeugen dadurch feste Verbindungen, die Lasten effizient über Fachwerke, Aussteifungen und massive Holzkonstruktionen übertragen. Dann gibt es U-Bolzen, die sich um Elemente wie Rohre, Träger oder Strommasten legen und mittels Muttern und Sattelplatten fixiert werden, um ein seitliches Verschieben oder Verdrehen zu verhindern. Diese Verbindungstypen bewähren sich besonders an Stellen wie Dehnungsfugen von Brücken oder Versorgungsmasten, wo sie im Vergleich zu herkömmlichen Durchsteckschrauben etwa 50 % mehr Schubfestigkeit bieten. Bei Arbeiten in Küstennähe oder in feuchten Gebieten greifen Ingenieure üblicherweise auf feuerverzinkte Varianten gemäß ASTM A153 zurück oder gegebenenfalls sogar auf Duplex-Edelstahl der Güteklasse A4/316. Diese Materialien widerstehen der Korrosion langfristig besser und lassen sich dennoch im Rahmen dessen handhaben, was Wartungsteams bei Inspektionen realistischerweise leisten können.

Korrosionsbeständigkeit: Werkstoffauswahl und Beschichtungsstrategien

Edelstahl (A2/A4) vs. feuerverzinkter Stahl in aggressiven Umgebungen

Die Auswahl der richtigen Materialien stellt die wichtigste Barriere gegen Korrosion in anspruchsvollen Umgebungen dar – von Küstenanlagen bis hin zu Kläranlagen. Edelstahl der Sorte 304 widersteht allgemeiner Korrosion recht gut, während Sorte 316 Molybdän enthält und dadurch deutlich besser mit Chloriden umgehen kann. Tests zeigen, dass es gemäß der Norm ASTM B117 bei Salznebelbelastung etwa zehnmal länger hält als gewöhnlicher Kohlenstoffstahl. Für Konstruktionen, die hohe Lasten tragen müssen, bietet sich wirtschaftlich Stahl mit Feuerverzinkung nach ASTM A153 an, da die Zinkschicht sich opfert, um das darunterliegende Metall zu schützen. Dies ist sinnvoll für Verbindungen, die weiterhin regelmäßig begutachtet und gewartet werden können. Beide Optionen müssen strukturelle Anforderungen erfüllen – beispielsweise ASTM F3125 für Schrauben oder ISO 3506 für die Eigenschaften von Edelstahl – entscheidend ist jedoch, sie den jeweiligen Bedingungen anzupassen, die Lebenszykluskosten zu berechnen und eine Wartungsstrategie zu planen – nicht nur die Anschaffungskosten zu betrachten. Weitere Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle: die Beständigkeit gegenüber Sonnenlicht, Verschleiß durch Reibung sowie die Schichtdicke der Beschichtung – letztere wird in rauen Umgebungen besonders kritisch, wobei Feuerverzinkungsschichten idealerweise mindestens 85 Mikrometer dick sein sollten.

Spezial-Befestigungselemente für den Bau bei extremen Bedingungen

Tragfähige Unterlegscheiben, Dock-Unterlegscheiben und erdbebensichere Befestigungssysteme

Spezialverbindungselemente tragen dazu bei, Ausfälle zu vermeiden, die typischerweise bei Infrastruktur auftreten, die extremen Umgebungsbedingungen ausgesetzt ist. Nehmen wir beispielsweise strukturelle Unterlegscheiben: Diese sind in der Regel härter und größer als Standardunterlegscheiben. Sie verteilen die Klemmkraft über größere Flächen, wodurch Schädigungsstellen reduziert werden, wenn Stahl auf Beton oder Verbundwerkstoffe trifft, die wiederholt belastet werden. Für Anlegestellen und maritime Umgebungen sind Anlegeunterlegscheiben aus A4-Edelstahl oder Duplex-Materialien mit größeren Durchmessern und abgewinkelten Kanten erhältlich. Diese Konstruktionen wirken Problemen wie Kaltverschweißung und Korrosion entgegen, die durch ständiges Aufsprühen von Salzwasser verursacht werden. Bei der Erdbebensicherheit orientieren sich Ingenieure an spezifischen Normen wie ASCE/SEI 7 und AISC 341. Die Systeme umfassen spezielle Merkmale wie geschlitzte Bolzen, flexible Hülsen oder reibungsdämpfende Oberflächen. Dadurch wird eine kontrollierte Bewegung während eines Erdbebens ermöglicht, ohne dass die Verbindungen vollständig versagen. Wichtig ist hierbei, dass es sich dabei nicht einfach um herkömmliche Komponenten handelt, die man problemlos gegen andere austauschen kann. Vielmehr erfordert ihr Einsatz eine sorgfältige Planung von Anfang bis Ende – einschließlich der Prüfung der Spezifikationen, der ordnungsgemäßen Verifizierung der Montage sowie der Gewährleistung einer korrekten Zusammenspiel aller Komponenten unter allen möglichen Belastungen, darunter Erdbeben, starke Winde und Temperaturschwankungen.

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